Aufbau des Buches

Das Buch wird aus vier großen Teilen bestehen:

Im ersten Teil wird das Buch eine Einführung in das Thema geben und die Biografie Prandtauers vorstellen. Dabei wird es u.a. um die Frage gehen, wohin es Prandtauer nach dem Abschluss seiner Lehre in Tirol im Jahr 1680 verschlagen hat und warum er sich dann spätestens 1692 in St. Pölten niedergelassen hat.

 

Danach folgen in einem sehr großen Abschnitt folgende Klöster:

  • das Augustiner-Chorherrenstift St. Pölten
  • das Stift St. Andrä an der Traisen
  • Das Stift Melk
  • das Stift Garsten
  • das Stift St. Florian
  • das Stift Kremsmünster
  • das Stift Herzogenburg
  • das Stift Dürnstein
  • die beiden unausgeführten Projekte für das Stift Klosterneuburg

Den dritten Teil bildet der Werkkatalog. Hier werden in alphabetischer Reihenfolge (nach Orten geordnet) alle Bauensembles besprochen, die auf Prandtauer zurückgehen bzw. jemals mit ihm in Verbindung gebracht wurden. Der Werkkatalog reicht von A wie "Aggsbach" bis Z wie "Zwettl" und umfasst 138 Bauensembles. Behandelt werden Wallfahrtskirchen, Pfarrkirchen, Pfarrhöfe, Schüttkästen, Karner, Kapellen, Paläste, Bürgerhäuser, Schlösser, Gartengebäude, Brücken und Kasernen.

 
Den letzten großen Teil bildet ein Kapitel, in dem es um Prandtauer als Künstler, sein Verhältnis zu den Auftraggebern, seine Tätigkeit als Bauorganisator, die Bedeutung von Modellen, seine Reisen etc. geht. Es wird sich Jakob Prandtauer also aus verschiedenen Blickwinkeln nähern. Dieses letzte Kapitel liegt mir besonders am Herzen, weil es lebensnahe Einblicke in das Schaffen und die Karriere Prandtauers gibt und zeigt, wie sehr es oft auch in der Barockzeit gemenschelt hat. Letzteres ist gar nicht ungewöhnlich, nur richtet die Wissenschaft viel zu selten den Blick darauf.

Ja, und daneben wird es noch ein paar kleinere Schmankerln geben, die ich jetzt aber noch nicht verrate.  ;)

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